„Die Glocke a1 mit dem Durchmessgr. 109 cm ist die größtmögliche Glocke, die in der Glockenstube frei schwingen kann. Sie ist an einem geraden Joch aufgehängt, sodass der Drehpunkt sich oberhalb der Krone befindet. Eine größere Glocke unterzubringen, wäre unter gleichen Bedingungen nicht möglich gewesen.
Die Tonfrequenzen bilden eine groß - terzmitteltönige Skala. Die um 1/4 syn - tonisches Komma temperierten Quin - ten der Mesotonik nähern sich den temperierten Quinten, die Mollterz - glocken von Natur aus als zweite Oberschwingung erzeugen. Die Groß - terzen a1-cis2 und d2- fi s2 sind schwe - bungsfrei. Die Frequenzen habe ich seinerzeit berechnet.
Das Geläute der St.-Fideliskirche, das auch von F.W. Schilling gegossen wur - de, ist auf das Geläute der Friedens - kirche abgestimmt. Auch dafür habe 12 Glocken ich die mitteltönigen Frequenzen be - rechnet. Abgesehen von der außer - gewöhnlichen Gießerkunst von F.W. Schilling trägt die mitteltönige Tempe - ratur zur besonderen Charakteristik dieser Geläute bei.“
Gewichte der einzelnen Glocken
(Quelle: Horst Bauer (ehemaliger Kirchenmusiker der Friedensgemeinde) in einer Email vom 26. Sep. 2012 um 22:00, an Pfarrer Dr. König der Friedensgemeinde)
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Motivläuten und abschließendes Plenum
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