Geländefahrt ASB

Radfreizeit

Radfreizeit 2027

Vom 26. bis 30. Mai 2027 gibt die nächste Radfreizeit. Sie ist für alle, die gerne Fahrrad fahren. Die Fahrt kostet 70,00 Euro. Übernachtet wird in Gemeindehäusern.

Radfreizeit 2026

„Gott ist mit uns unterwegs“, sangen wir am Abend, erlebten wir am Tag. Eine bunt gemischte Gruppe von Familien und Jugendlichen ließen sich von FA Brückmann samt Fahrrädern (dank dem großen Fahrradanhänger) an den Silbersee/ Frielendorf fahren. Von dort radelten wir die ersten 20 Kilometer der Tour nach Schwalmstadt Treysa. Dort wurden wir herzlich empfangen. Antje kannte Sara aus ihrer Ausbildungszeit zur Diakonin und es war ein schönes Wiedersehen. Sie zeigte uns die Kirche, ließ uns auf den Dachboden, von dem aus wir über die ganze Stadt schauen konnten und machte bei unserem Abendabschluss mit. Das Highlight war noch, dass sie ein passendes Rad für ein Mädchen abgeben konnte, das ein viel zu kleines Rad dabei hatte.

Von Treysa ging es am nächsten Morgen nach Marburg durchs wunderschöne Wieratal mit Wasserbüffeln und Dauerregen. Irgendwann hörte der Regen auf und wir gingen ins Marburger Freibad, welches wir nahezu für uns hatten. Nach einer halben Stunde war es auch den letzten zu kalt. In der ev. Stadtmission fanden wir reichlich Platz und ein paar Jugendliche hatten schon gekocht, so dass wir bald essen konnten. Antjes Bruder Björn betreute uns und es wurde genauestens geschaut, was uns an Äußerlichkeiten verbindet.

Von Marburg ging es nach Lich- Eberstadt. Dort standen uns ein kleines Gemeindehaus und ein leerstehendes Pfarrhaus zur Verfügung, welches zu sehr interessanten Spukgeschichten anregte. Fakt war, dass dort eine ukrainische Familie gelebt hat, der Vater hat von jetzt auf gleich eine Stelle in Spanien angeboten und angenommen und die Familie die wichtigsten Sachen ins Auto geladen hat und verschwand mit dem guten Vorsatz, irgendwann Sachen nachzuholen und die Wohnung auszuräumen. Der Regen hatte aufgehört, wir konnten draußen kochen und essen. 

Von Lich- Eberstadt ging es an die Nidda nach Dortelweil ins Gemeindehaus Arche. Unterwegs endlich ein sogenannter Antje Weg mit rechts und links Dornen und Brennnesseln. Manche Abkürzung entpuppt sich als alter Wanderweg, der nach irgendeiner Flurbereinigung keiner mehr ist. Alle haben es geschafft und dann gab es ja nur noch Nidda Radweg, asphaltiert, flussabwärts- eher langweilig. Unterwegs noch eine Eisdiele suchen und finden, denn plötzlich wurde es warm. In der Arche schliefen wir wohlbehütet und am nächsten Tag folgten wir dem Nidda Radweg, setzten mit einer kleinen Fähre über den Main, schauten den Flugzeugen beim Ankommen zu und genossen die Stille in den Schwanheimer Dünen bevor es dann über den Schnellradweg nach Darmstadt mit einem kurzen Stopp an einer Eisdiele ging. 

Herausforderungen meistern, kurze Anstiege schaffen, Abenteuer erleben, gemeinsam Aufgaben lösen, zusammenwachsen zu einer guten gesegneten Gemeinschaft, merken, dass ich mehr kann als ich mir eigentlich zutraue und daran wachse. Im nächsten Jahr geht’s wieder los: Fronleichnam: 26.- 30.5.2027 Mal sehen, wohin es dann geht. 

Antje Sandrock- Böger