ASB
Eine Gruppe in Schwimmwesten sitzt in mehreren grünen Kanus und hält die Paddel über den Köpfen.
5. bis 9. Mai 2027 | Für Jugendliche ab 12 Jahren
Lust auf Abenteuer, Natur und jede Menge Spaß? Dann komm mit auf unsere Kanufreizeit auf der Wiesent! Gemeinsam paddeln wir durch eine wunderschöne Landschaft, erleben spannende Tage auf dem Wasser und genießen eine tolle Zeit mit neuen und alten Freunden.
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Wir freuen uns auf dich und fünf unvergessliche Tage!
Antje Sandrock-Böger
Während ich diesen Bericht schreibe, ist es draußen fast 40°C und ich kann mir gar nicht mehr vorstellen wie kalt es noch vor wenigen Wochen war. Vom 13.5.-17.5.26 waren wir mit 24 Menschen ab 12 Jahren auf der Sieg paddeln. War eine Woche vorher der Wasserstand auf der Sieg zu niedrig, fing es kurz vor der Freizeit an zu regnen. Es hörte nicht auf als wir losfuhren, es hörte nicht auf als wir ankamen und im strömenden Regen die Zelte aufbauten. Der Vorteil: Es war genügend Wasser auf der Sieg, dass wir paddeln konnten. Nachts wurde es kalt, aber wir hatten vorgesorgt, alle hatten ihre Wintersachen dabei und eine extra Decke für den Schlafsack. Kurzfristig konnte ich noch einen Aufenthaltsraum in dem Gästehaus Hohegrete buchen, dass wir abends im Warmen und Trockenen sitzen, unsere nassen Sachen über Nacht trocknen konnten. Hier in Gottes wunderbarer Schöpfung gab es keine Frage, ob etwas echt ist oder nicht. Es war echt kalt, es war echt nass und wer kenterte wusste: Es ist echt kalt und nass. Wie schön, dass immer echte helfende Hände schnell zur Stelle waren, um das Boot rauszuholen, die schwimmenden Sachen einzufangen oder vermisste Sachen zu suchen und auch zu finden. Leider kenterte ein Boot so unglücklich, dass es sich zwischen Felsen einklemmte und nicht mehr zu retten war. Mithilfe des Kanuverleihs haben wir es dann noch versucht, doch ein Kanu voll Wasser ist echt schwer, die Strömung unter der Brücke echt stark. Inzwischen ist ein Teil der Gruppe schon mal vorgefahren und hat dafür gesorgt, dass alle essen konnten als wir dann nachkamen und echt Hunger hatten. Abends dankten wir für alles, was am Tag schön oder erlebnisreich war: die kleine weiße Ente, spontan Donald Duck getauft, der Hagel, der uns in der Pause erwischte und wir uns dann bei einem Dauercamper unterstellen konnten, die phantastischen Wolkenformationen, die gute Gemeinschaft, Calzone auf dem Feuer backen, das Kentern, dass es irgendwann aufhörte zu regnen, dass der Pavillon bei einem heftigen Windstoß sich auf dem Zeltplatz versetze, aber nicht kaputt ging, dass es einen riesigen Holzvorrat gab, dass wir zusammen spielen konnten. Und wir konnten erleben: Gott war bei allem echt dabei.
Antje Sandrock- Böger
